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„Alarmierende Analyse“: März und April waren extrem trocken

dpa/lsw Stuttgart. Fast noch nie gab es in Baden-Württemberg einen so trockenen April wie in diesem Jahr. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 habe es nur zweimal in einem April noch weniger Niederschläge gegeben, berichtete das Umweltministerium am Donnerstag und sprach von einer „alarmierenden Analyse“. In den Monaten März und April sei nach Messungen der Landesanstalt für Umwelt etwa 40 Prozent weniger Regen im Südwesten gefallen als im langjährigen Mittel. „So alarmierend, wie es angefangen hat, fürchte ich, dass wir klimatisch noch ein schwieriges Jahr vor uns haben“, sagte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne).

Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen), Umweltminister von Baden-Württemberg, schaut in die Runde. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen), Umweltminister von Baden-Württemberg, schaut in die Runde. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Der April war zudem mit mehr als elf Grad im Tagesdurchschnitt der viertwärmste April in 140 Jahren. Der vergangene Winter wurde als zweitwärmster seit 1881 erfasst. Die neuen Zahlen seien erneut Beweis, dass es in der Klimapolitik nicht vorangehe, sagte die Landesgeschäftsführerin des Umweltverbands BUND, Sylvia Pilarsky-Grosch.

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Erstellt:
7. Mai 2020, 16:13 Uhr

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