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Angebote zu teuer: Lokführer-Einsatztruppe verzögert sich

dpa/lsw Stuttgart. Die geplante Lokführer-Einsatztruppe in Baden-Württemberg wird die Lücken bei der Bahn erst später stopfen als bislang geplant. Nach Angaben des Verkehrsministeriums muss nach der offenen Ausschreibung zunächst mit den Dienstleistern über die Angebote für die Standby-Lösung verhandelt werden. „Die eingegangenen Angebote wurden von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg geprüft und für nicht wirtschaftlich tragfähig befunden“, teilte das Ministerium am Freitag mit.

Ziel der neuen Gespräche sei es, „ein für alle akzeptables Ergebnis zu erzielen“. Durch die neuen Gespräche dürfte sich der Einsatz der Lokführer verzögern. Bislang sei geplant, die Engpässe von März 2020 an kurzfristig beheben zu können, teilte das Ministerium mit. 

Das Land will mit den Lokführer-Bereitschaftstruppen an mehreren Standorten personelle Engpässe auffangen und die Zahl plötzlicher Zugausfälle reduzieren. Geplant sind solche Einsatzgruppen neben Stuttgart auch in Ulm, Offenburg und in Tuttlingen/Singen. Der Personal-Pool soll nach früheren Angaben in jeder Region aus einer „Sitzbereitschaft“, die kurzfristig einspringen kann, und einer Langzeitreserve bestehen. Kalkuliert ein Verkehrsunternehmen zu knapp, soll es Personal der Bereitschaft kostenpflichtig ausleihen können. So soll verhindert werden, dass Unternehmen im Vertrauen auf den Pool beim eigenen Personal sparen.

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Erstellt:
22. November 2019, 16:34 Uhr

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