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Bahn informiert über Arbeiten am Rastatter Tunnel

dpa/lsw Rastatt. Seit zwei Jahren geht auf der Tunnelbaustelle der Rheintalbahn in Rastatt nicht mehr viel. Ein Wassereinbruch legte den Verkehr wochenlang lahm, die Tunnelbohrmaschine steckt einbetoniert unter der Erde fest. Im nächsten Jahr soll es weitergehen.

Monteure arbeiten an einem Unternehmensschild der Deutschen Bahn. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Monteure arbeiten an einem Unternehmensschild der Deutschen Bahn. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Die Deutsche Bahn will die Arbeiten am Tunnel der Rheintalbahn im badischen Rastatt nach der Havarie vor zwei Jahren wieder aufnehmen und Details dazu am heutigen Tag bekannt geben. 2020 sollen nach Angaben des Unternehmens zunächst die noch fehlenden 200 Meter der nicht beschädigten Weströhre fertiggestellt werden.

Damit an der kaputten Oströhre der Neubaustrecke weiter gearbeitet werden kann, sollen die beiden Gleise der darüber verlaufenden Bahnstrecke vorübergehend auf einer Länge von 700 Metern verlegt werden. Die Oströhre soll dann in offener Bauweise saniert werden.

In ihr steckt in einem gewaltigen Pfropfen aus Beton noch die millionenteure Tunnelbohrmaschine. Arbeiter hatten im August 2017 in aller Not den gerade fertigen Tunnelabschnitt unter den bestehenden Gleisen der Rheintalbahn mit Beton vollgepumpt. Zuvor waren Wasser, Sand und Kies in die Röhre eingedrungen. Die Gleise darüber sackten ab, der Verkehr auf der europäischen Hauptverkehrsachse blieb für sieben Wochen unterbrochen. Der volkswirtschaftliche Gesamtschaden wurde in einer Studie auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt.

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Erstellt:
7. August 2019, 01:17 Uhr

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