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Betreiber stellen 24 500 Haushalten Strom ab

dpa/lsw Stuttgart. In rund 24 500 Haushalten in Baden-Württemberg ist im vergangenen Jahr wegen ausstehender Zahlungen zwangsweise der Strom abgestellt worden. Das geht aus der Antwort des Bundesenergieministeriums vom Dienstag auf eine Frage der Grünen hervor. 2017 hatte es laut Monitoringbericht der Bundesnetzagentur 22 624 Stromsperrungen in Baden-Württemberg gegeben.

Die über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag gewählte Abgeordnete Margit Stumpp (Grüne) forderte am Freitag mehr Einsatz von der Bundesregierung, um solche Notlagen zu vermeiden. „Die Regelsätze bei der Grundsicherung sind ohnehin schon so sehr auf Kante genäht, dass Menschen kaum ihre täglichen Bedarfe decken können. Seit der Einführung von Hartz IV sind die Stromkosten stärker gestiegen als der Stromkostenanteil im Regelsatz.“

Deutschlandweit gab es laut Energieministerium Stromsperrungen in rund 296 000 Haushalten. Wie viele Personen davon betroffen waren, lasse sich nicht sagen. Die Zahlen seien bis zur Veröffentlichung des Monitoringberichts der Bundesnetzagentur, die Ende November ansteht, als vorläufig anzusehen.

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Erstellt:
25. Oktober 2019, 18:19 Uhr

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