BR Volleys finden Play-off-Rhythmus
Die BR Volleys müssen im ersten Halbfinale einen frühen Dämpfer hinnehmen. Doch der folgende mannschaftliche Auftritt im ewigen Klassiker nährt die meisterlichen Ambitionen des Titelverteidigers.
Von Thomas Flehmer
Berlin - Die BR Volleys haben mit dem 26. Sieg in der Volleyball-Bundesliga in Folge die Tür zum Finale um die deutsche Meisterschaft weit aufgestoßen. „Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt: Dieser Court muss unser Paradies sein und für den Gegner die sportliche Hölle“, sagte Volleys-Trainer Alexandre Leal nach dem 3:1-Erfolg im ewigen Klassiker gegen den VfB Friedrichshafen.
In der Serie im Modus „Best of three“ benötigen die Berliner nun noch einen Sieg, um das Finale zu erreichen. Am kommenden Samstag treffen beide Teams in der Spacetech-Arena in Friedrichshafen aufeinander, das mögliche dritte Spiel würde am 26. April wieder in der Berliner Max-Schmeling-Halle stattfinden.
Dabei beeindruckten im ersten Spiel die Nehmerqualitäten des Titelverteidigers die 4329 Zuschauer. Nach dem verlorenen ersten Satz zerpflückten die Volleys den Rivalen förmlich und ließen im zweiten Satz gerade mal 18 Punkte, im vierten Durchgang 17 gegnerische Zähler zu. „Wir haben auf den Druck nach dem ersten Satz eine passende Antwort gefunden“, sagte Leal über eines der besten Saisonspiele in der Abwehr, „wir sprechen immer über Aggressivität. Die hatten wir von Anfang an im Angriff und Aufschlag. Später auch in allen Bereichen.“
So sorgten vor allem der wieder genesene Moritz Reichert, der zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, und Jake Hanes, dem 28 Punkte gelangen, für den Umschwung.
