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Coronaverstöße: Polizei zeigt 90 Menschen um Ulm an

dpa/lsw Ulm. Ein hohes Maß an Disziplin beim Umsetzen der Corona-Verordnung hat die Polizei den Menschen in den Kreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und Ulm bescheinigt. Die Beamten nahmen am Freitag und Samstag fast 1500 Menschen genauer unter die Lupe. In den meisten Fällen verhielten diese sich laut einer Mitteilung vom Sonntag vernünftig und diszipliniert. Trotzdem mussten die Kontrollierenden etwa 90 Menschen anzeigen, weil sie sich in Gruppen von mehr als zwei Personen verbotenerweise im öffentlichen Raum aufgehalten hatten. Aber auch weitere Verstöße wie geöffnete Geschäfte und Einrichtungen stellten die Polizisten fest.

Polizeifahrzeuge stehen mit Blaulicht. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

Polizeifahrzeuge stehen mit Blaulicht. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

In Blaubeuren musste die Polizei am Freitag gleich zweimal einschreiten, weil Geschäfte geöffnet waren. Ein Lokal verkaufte am Nachmittag Eis. Auch ein Lebensmittelgeschäft war geöffnet. Eine Erlaubnis dafür konnte der Betreiber nicht vorlegen. In Gerstetten ließ die Polizei am späten Freitagnachmittag einen Imbiss schließen, dessen Betreiber zwei Gäste an einem Tisch vor dem Lokal bediente. Am Freitag fiel einer Polizeistreife auf, dass auf einem Campingplatz nahe Gruibingen Betrieb herrschte. Auch diesen untersagten die Polizisten.

Samstagabend kontrollierte die Polizei eine sechsköpfige Gruppe in Königsbronn. Sofort fiel den Polizisten der Geruch von Marihuana auf. Tatsächlich fanden die Beamten bei einem 22-Jährigen solches Rauschgift. Er wird nun auch deshalb angezeigt. In Dornstadt stießen Polizisten bei den Kontrollen ebenfalls auf Rauschgift. Sie kontrollierten vier junge Männer, weil sie beieinander standen. Bei einem fanden die Polizisten Marihuana, bei einem anderen Ecstasy.

Gegen alle Betroffenen ermittelt die Polizei auch wegen Verstößen gegen die Hygienevorschriften. Die intensiven Kontrollen werde die Polizei am Sonntag und Montag fortsetzen, kündigte sie an.

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Erstellt:
12. April 2020, 13:36 Uhr

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