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Debatte um Klimaschutz keine Entweder-Oder-Frage

dpa Stuttgart. Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, hat davor gewarnt, die Debatte um den Klimaschutz in Deutschland zu einer Entweder-Oder-Frage zu machen. „Es geht nicht um die Frage Klimaschutz oder Auto“, sagte Mattes am Donnerstag beim „Handelsblatt-Autogipfel“ in Stuttgart. Es gehe darum, das Ziel der CO2-Reduktion und den Wunsch der Menschen nach individueller Mobilität in Einklang zu bringen. „Wer meint, er könnte all das vor allem über Verbote erreichen, ist ökonomisch, ökologisch und politisch auf dem Holzweg“, sagte Mattes.

Bernhard Mattes spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

Bernhard Mattes spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild

Dazu gehöre auch, Andersdenkende zu Wort kommen zu lassen. Wer stigmatisierende Aufkleber auf die SUVs fremder Leute klebe, einen Tag lang die Automesse IAA oder wochenlang Verkehrsknotenpunkte etwa in Berlin blockiere, oder wer die Entladung von SUVs aus einem Transportschiff in Bremerhaven behindere, „muss sich fragen lassen, wie er es mit der berühmten Freiheit der Andersdenkenden hält“, kritisierte Mattes. Die Branche stelle sich der Kritik, sagte Mattes. Man hätte sich aber viel eher schon dem gesellschaftlichen Diskurs öffnen müssen, räumte er ein.

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Erstellt:
24. Oktober 2019, 11:36 Uhr

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