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DFB-Pokal-Teilnehmer sollen sportlich ermittelt werden

dpa/lsw Stuttgart/Karlsruhe. Nach der Bekanntgabe der neuen Corona-Verordnung Sport durch die Landesregierung hoffen die drei Fußballverbände in Baden-Württemberg darauf, ihre Verbands-Pokalwettbewerbe doch noch zu Ende spielen zu können. Damit würden auch die Teilnehmer aus den Landesverbänden am bundesweiten DFB-Pokal sportlich ermittelt werden. Die Sieger der Verbands-Pokale qualifizieren sich für den lukrativen Wettbewerb.

Ein Fußball liegt auf einem Spielfeld. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild

Ein Fußball liegt auf einem Spielfeld. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild

Der Württembergische Fußballverband teilte dazu am Freitag mit, der WFV-Pokal 2019/2020 werde „nach derzeitigem Stand im August fortgesetzt und zu Ende geführt“. Der Geschäftsführer des Badischen Fußballverbands (BFV) bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass auch im nordbadischen Teil des Landes der Pokalsieger sportlich ermittelt werden soll. Beim Südbadischen Fußballverband (SBFV) in Freiburg war zunächst niemand zu erreichen.

Die Landesregierung hatte am Donnerstag bekanntgegeben, dass vom 1. Juli an unter anderem Fußball wieder ohne die bisherigen Abstandsregeln gespielt werden darf. Wäre dies noch längere Zeit nicht möglich gewesen, hätten die DFB-Pokalteilnehmer aus dem Amateurlager notfalls per Losentscheid ermittelt werden müssen.

Um seinen Pokalsieger zu ermitteln, muss der WFV noch das Viertelfinale sowie die Halbfinalspiele und das Endspiel austragen. In Südbaden stehen noch Halbfinale und Finale an. In Nordbaden steht mit dem FC Nöttingen bereits ein Finalteilnehmer fest.

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Erstellt:
26. Juni 2020, 15:55 Uhr

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