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Dürr rechnet weiter mit stabilem Autogeschäft

dpa/lsw Bietigheim-Bissingen. Der Autozulieferer Dürr rechnet trotz einer Nachfrageschwäche in der Sparte für Prüftechnik mit einem stabilem Autogeschäft. Im zweiten Halbjahr erwartet der Maschinenbauer noch einmal größere Aufträge für Lackieranlagen aus China, wie Vorstandschef Ralf Dieter am Dienstag in einer Telefonkonferenz sagte. Die Kunden von Dürr - also die großen Autohersteller - gingen davon aus, dass es im chinesischen Automarkt 2021 wieder aufwärts gehe.

Das Logo der Dürr AG. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Das Logo der Dürr AG. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Dürr ist Marktführer für Lackiermaschinen für Autofabriken. Die Autohersteller kommen beim Bau neuer Fabriken fast nicht an dem Hersteller aus Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) vorbei. Der Bereich macht gut ein Drittel der Umsätze des Maschinenbauers aus. Die Sparte sorgte auch im ersten Halbjahr für stabile Umsätze.

Dennoch hatte Dürr am Montagabend nach einem Gewinnrückgang seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr zurückgenommen. Im ersten Halbjahr war das Ergebnis nach Steuern um 6,6 Prozent auf 63,6 Millionen Euro zurückgegangen. Der Umsatz stieg hingegen um 7,5 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro.

Schuld ist vor allem das Geschäft mit Maschinen für die holzverarbeitende Industrie, das insbesondere in China schlecht lief. Darüber hinaus leidet die Sparte für Prüftechnik unter einer sinkenden Nachfrage nach Auswuchtanlagen für Komponenten von Verbrennungsmotoren. Angesichts des Schwenks der Autoindustrie hin zur Elektromobilität investieren die Hersteller deutlich weniger in herkömmliche Antriebstechnik.

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Erstellt:
23. Juli 2019, 16:41 Uhr

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