Umfrage

Einzelhandel mit Weihnachtsgeschäft bisher nicht zufrieden

Der Black Friday lockte diese Woche mit Rabatten. Perfekt für Weihnachtsgeschenke - könnte man meinen. Zufrieden mit dem bisherigen Umsatz sind viele Händler aber nicht.

Der Einzelhandel erwartet für das diesjährige Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember Umsätze in Höhe von 126,2 Milliarden Euro (Archivbild).

© Soeren Stache/dpa/ZB

Der Einzelhandel erwartet für das diesjährige Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember Umsätze in Höhe von 126,2 Milliarden Euro (Archivbild).

Von dpa

Berlin (dpa/bb) - Viele Einzelhändler sind einer Umfrage des Handelsverbands zufolge mit dem bisherigen Weihnachtsgeschenk unzufrieden. Für die letzte Novemberwoche berichten 60 Prozent der 300 befragten Unternehmen von schwachen Geschäften, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilte. Rund 25 Prozent zeigte sich demnach zufrieden.

"Der Samstag war vielerorts ein Lichtblick mit etwas besseren Umsätzen und macht ein wenig Hoffnung auf spürbare Umsatzimpulse an den Adventswochenenden", sagte  HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Befragung fand zwischen dem 28. und dem 30. November statt.

Spielwaren, Schmuck und Unterhaltungselektronik laufen gut

Blicken die Einzelhändler auf den Gesamtverlauf des bisherigen Weihnachtsgeschäfts, sind nur 14 Prozent zufrieden. Dazu zählen vor allem die Bereiche Spielwaren, Uhren, Schmuck und Unterhaltungselektronik.

70 Prozent aller Befragten berichten von weniger Besucherinnen und Besuchern als im Vorjahr. Jedes fünfte befragten Unternehmen rechnet den Angaben zufolge aber mit mehr Betrieb in den kommenden Wochen. "Der weihnachtliche Endspurt entscheidet für viele Händlerinnen und Händler über den Erfolg des gesamten Geschäftsjahres", sagte Genth.

126,2 Milliarden Euro Umsatz

Nach Angaben des HDE erwartet der Einzelhandel für das diesjährige Weihnachtsgeschäft in den Monaten November und Dezember insgesamt Umsätze in Höhe von 126,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche das einem Plus von 1,5 Prozent.

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Erstellt:
30. November 2025, 14:36 Uhr

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