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Entscheidender Schritt hin zur Stuttgarter Opernsanierung

dpa/lsw Stuttgart. Eine größere Bühne? Oder gleich ein ganz neuer Bau? Nur wenige Hundert Meter von der Mammutbaustelle Stuttgart 21 entfernt soll die Oper saniert werden. Wann und wie? Stadt und Land wollen nun endlich ihre Pläne für die weiteren Schritte vorstellen.

Das sanierungsbedürftige Opernhaus in Stuttgart. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Das sanierungsbedürftige Opernhaus in Stuttgart. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Nach einer jahrelangen Debatte über die kostspielige und aufwendige Sanierung des Stuttgarter Opernhauses könnte das Projekt heute einen entscheidenden Schritt vorankommen. Bei einer Tagung des Verwaltungsrates der Staatstheater wollen Stadt und Land darlegen, wie sie sich die Gestaltung des größten Dreispartenhauses der Welt vorstellen - und wo in der Zeit des Baus gesungen, getanzt und gespielt werden soll. Die letzte Entscheidung fällt dann im Gemeinderat und im Landtag. Dort werden die notwendigen Mittel bewilligt.

Über die Gesamtkosten des Umbaus wird bisher nur spekuliert. Im Raum stehen Summen zwischen 500 und 800 Millionen Euro für die Pläne mit einer Kreuzbühne und einer mehrjährigen Zwischenlösung. Diese Ausgaben, die sich Stadt und Land teilen, schließen mögliche Risiken beim Umbau eines denkmalgeschützten Hauses aber nicht ein.

Das gut 100 Jahre alte Opernhaus in Stuttgart nahe der Mammutbaustelle Stuttgart 21 braucht die Generalsanierung. Die moderne Kreuzbühne soll schnellere und einfachere Bühnenbildwechsel möglich machen. Während sich allerdings Staatstheater, Land und Gemeinde für diese eher aufwendige Sanierung aussprechen, befürwortet die Bürgerinitiative „Aufbruch Stuttgart“ den Bau einer weiteren Spielstätte und eine weniger umfangreiche Sanierung.

Bislang sind für Planung und Bau einer Zwischenspielstätte jeweils zwei Jahre vorgesehen. Die Sanierung würde daher nicht vor 2024 beginnen und dürfte mindestens bis 2030 dauern.

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Erstellt:
5. November 2019, 05:15 Uhr

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