Erbstetter Straße vier Wochen gesperrt

Die Deutsche Bahn muss einen maroden Wasserdurchlass erneuern. Das Bauwerk dient der Entwässerung der Gleisanlage und des Wohngebiets Blechbergele. Die Arbeiten haben auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Trotz der umfangreichen Arbeiten und der Sperrung der Erbstetter Straße können die Busse die Baustelle passieren, sodass es auf der Linie zwischen Backnang und Burgstetten zu keinen Einschränkungen im Busverkehr kommt. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Trotz der umfangreichen Arbeiten und der Sperrung der Erbstetter Straße können die Busse die Baustelle passieren, sodass es auf der Linie zwischen Backnang und Burgstetten zu keinen Einschränkungen im Busverkehr kommt. Foto: A. Becher

Von Matthias Nothstein

BACKNANG. Die Erbstetter Straße ist auf Höhe des Kreismedienzentrums seit gestern gesperrt. Die Vollsperrung dauert, wie die Stadt Backnang mitteilt, voraussichtlich vier Wochen, noch bis Freitag, 16. April. Der Grund für die Vollsperrung: Die Deutsche Bundesbahn lässt ihren Wasserdurchlass erneuern sowie eine Entwässerung anschließen.

Bauleiter Stefan Krobucek von der Strabag Rail GmbH erklärt, dass seine Firma die Arbeiten im Auftrag der DB Netze AG ausführt. Im vergangenen Dezember wurde bereits der erste Teil des Wasserdurchlasses erneuert. Das Stahlbetonbauwerk war marode und einsturzgefährdet. Es ist nicht nur zuständig für die Entwässerung der Gleisanlage, sondern auch für das angrenzende Wohngebiet Blechbergele.

Der erste Teil des quadratischen Durchlasses mit den Maßen 1,1 auf 1,1 Meter ist 25 Meter lang. Nun geht es darum, den zweiten Teil zu realisieren, er wird sogar 37 Meter lang werden. Dazu werden die Gleise 1 und 2 der Bahn durchtrennt; hier können von 9. bis 12. April keine Züge fahren, sie werden auf die restlichen Gleise verlegt. Durch die zahlreichen Umleitungen wird es laut Krobucek nicht nur zu Verzögerungen im Zugverkehr kommen, sondern auch zu Zugstreichungen. Für diese Fälle ist ein Schienenersatzverkehr eingeplant. Der Durchlass wird aus Elementen zusammengesetzt, von denen jedes etwa fünf Meter lang und elf Tonnen schwer ist. Ein Schienenkran wird die einzelnen Module an Ort und Stelle einheben. Während der Zeit der Baumaßnahmen ist die Erbstetter Straße zwischen dem Landratsamt und der B-14-Anschlussstelle Backnang-Mitte gesperrt. Die Umleitungsstrecke über die Etzwiesenstraße ist ausgeschildert.

Die Gesamtinvestition der Bahn summiert sich laut Krobucek vermutlich auf eine Million Euro, wobei alleine für Strabag etwa 700000 Euro fällig werden.

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Erstellt:
23. März 2021, 06:00 Uhr

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