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Experten wollen lockere Felsen über Wohngebiet sichern

dpa/lsw Todtnau. Knapp zwei Wochen nach der Räumung eines Wohngebietes wegen tonnenschwerer lockerer Felsen in Todtnau im Schwarzwald (Kreis Lörrach) sind 30 der 70 betroffenen Bewohner in ihre Häuser zurückgekehrt. Für sie bestehe keine Gefahr mehr, sagte ein Sprecher der Gemeinde am Dienstag. Die 40 übrigen Bewohner müssten warten, bis die Felsen über dem Wohngebiet gesichert seien. Bis dahin dürften sie nicht in ihre Häuser. Die Betroffenen sind in Hotels, Ferienwohnungen oder bei Verwandten untergebracht.

Der von Felssturzgefahr betroffene Ort Todtnau. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Der von Felssturzgefahr betroffene Ort Todtnau. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Die Arbeiten zur Felssicherung werden den Angaben zufolge voraussichtlich nächste Woche beginnen und bis mindestens Anfang Dezember dauern. Wegen des bergigen Geländes werde ein Hubschrauber eingesetzt. Geplant sei, acht Felsen mit Stangen, Netzen und Zäunen dauerhaft zu sichern. Einige der Felsen seien derart locker, dass sie jederzeit ins Tal und auf Häuser stürzen könnten.

Die Feuerwehr hatte vor knapp zwei Wochen das Wohngebiet geräumt. Nach Angaben der Behörden besteht akute Lebensgefahr. Das Gebiet liegt unterhalb eines steilen Schwarzwaldberges.

Mitte Oktober hatte es auf der Autobahn 81 bei Villingen-Schwenningen einen tödlichen Unfall wegen eines Felssturzes gegeben. Ein Wagen prallte gegen einen etwa 3,5 Tonnen schweren Gesteinsbrocken, der sich zuvor von einem Hang gelöst hatte und auf die Fahrbahn gestürzt war.

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Erstellt:
5. November 2019, 11:21 Uhr

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