FC Bayern in Budapest: Hoffenheim sieht „Restrisiko“

dpa München/Zuzenhausen. Die TSG Hoffenheim sieht angesichts des Supercup-Spiels des FC Bayern im Corona-Risikogebiet Budapest ein Restrisiko für die Bundesliga-Partie gegen die Münchner am Sonntag in Sinsheim. „Wir vertrauen darauf, dass die Mannschaften unter Einhaltung der Hygiene-Empfehlungen abgeschottet reisen, spielen und zurückkehren. Ein Restrisiko verbleibt aber definitiv“, sagte TSG-Geschäftsführer Frank Briel am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Frank Briel bei einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Frank Briel bei einer Pressekonferenz. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Die Europäische Fußball-Union UEFA hält bislang an ihren Plänen fest, das Finale zwischen den Bayern und dem FC Sevilla am Donnerstag (21.00 Uhr) in der Puskás Arena vor Zuschauern zu spielen. Die Stadionkapazität von 67 000 Zuschauern soll bis zu 30 Prozent ausgelastet werden. Rund 2100 Fußballfans wollen den FC Bayern München nach Angaben vom Sonntag nach Budapest begleiten. Der Triplesieger reist nicht direkt aus Ungarn Richtung Sinsheim, sondern erstmal zurück nach München.

Das Restrisiko, so Briel, gelte „natürlich auch für alle anderen Spiele. Es gilt die Konzepte bestmöglich und mit aller Disziplin umzusetzen, das ist die einzige Chance“, betonte er.

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Erstellt:
21. September 2020, 13:54 Uhr

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