FDP: Einseitiger Fokus in grün-schwarzer Corona-Strategie

dpa/lsw Stuttgart.

Hans-Ulrich Rülke, Baden-Württembergs FDP-Landtagsfraktionschef. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Hans-Ulrich Rülke, Baden-Württembergs FDP-Landtagsfraktionschef. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Die Landtags-FDP fordert von der grün-schwarzen Landesregierung im Kampf gegen Corona ein stärkeres Augenmerk auf die Lage in den Kliniken. „Was uns zu kurz gesprungen erscheint, ist die im Grunde vollständige Reduktion der Corona-Politik auf die Zahl der Neuinfektionen“, kritisierte Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke am Donnerstag in Stuttgart bei der Vorstellung der Ergebnisse der FDP-Fraktionsklausur. Seit sechs Wochen habe man eine erhöhte Zahl an Infektionen, aber die Zahl der schweren Fälle und Todesfälle sei nicht gestiegen, und die Situation in den Kliniken sei nicht schlechter geworden. Von einer Überlastung der Krankenhäuser, wie man sie zu Beginn der Pandemie vermeiden wollte, könne keine Rede sein. „Darauf sollte man auch Rücksicht nehmen bei seiner Corona-Politik.“

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Erstellt:
17. September 2020, 16:03 Uhr

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