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FDP prangert grün-schwarze Bildungspolitik an

dpa/lsw Stuttgart. Bald beginnen die Ferien - einige Lehrer müssen sich dann arbeitslos melden. Das ist ein Kritikpunkt für die oppositionelle FDP, die die Bildungspolitik von Grün-Schwarz im Parlament thematisiert.

Abgeordnete sitzen im Plenarsaal des Landtags. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Abgeordnete sitzen im Plenarsaal des Landtags. Foto: Marijan Murat/Archivbild

Die oppositionelle FDP macht die grün-schwarze Bildungspolitik heute zum Thema im Landtag. Die Liberalen halten der Regierung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) vor, bei zentralen Bildungsthemen zerstritten zu sein oder faule Kompromisse zu schnüren. Ein Beispiel ist für sie das seit langem ausstehende Konzept für Ganztagsschulen. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will, dass das Land im Schuljahr 2020/2021 kommunale Betreuungsangebote bezuschusst, auch wenn es an einem Standort schon ein offizielles Ganztagsangebot einer Grundschule gibt. Die Grünen haben Bedenken - auch aus finanziellen Gründen.

Zudem verweisen die Liberalen darauf, dass Baden-Württemberg zahlreiche Lehrer über die Sommerferien in die Arbeitslosigkeit schickt. Im vergangenen Sommer meldeten sich 1840 Lehrer im Südwesten offiziell ohne Job. Das Kultusministerium hat diese Praxis wiederholt verteidigt: Befristete Verträge würden geschlossen, um zum Beispiel auf Krankheiten und auf Ausfälle wegen Schwangerschaften reagieren zu können. Weil der Bedarf nur vorübergehend bestehe, würden die Verträge nur befristet bis zu den Sommerferien abgeschlossen.

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Erstellt:
17. Juli 2019, 05:09 Uhr

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