Feuer in Biberach: Mutmaßlicher Brandstifter in Psychiatrie

dpa/lsw Biberach. Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Biberach gehen die Ermittler davon aus, dass ein Bewohner das Feuer gelegt hat. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung und des versuchten Mordes ermittelt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Er wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Der Mann hatte seine Ein-Zimmer-Wohnung kurz vor Ausbruch des Brandes am frühen Mittwochmorgen verlassen und war seitdem verschwunden. Beamte sahen ihn, wie er im weiteren Verlauf des Tages in seinem Auto unterwegs war, und nahmen ihn fest. 

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Der Brand hatte die Wohnung des Mannes weitgehend zerstört und einen Schaden von etwa 150.000 Euro verursacht. Die 14 Hausbewohner waren durch einen Rauchmelder auf das Feuer aufmerksam geworden und hatten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.

© dpa-infocom, dpa:210917-99-254170/3

Zum Artikel

Erstellt:
17. September 2021, 11:25 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen