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Frau verliert nach Misshandlung Kind: Partner vor Gericht

dpa/lsw Mannheim. Ein Mann soll seine schwangere Partnerin so schwer misshandelt haben, dass ihr Kind im Mutterbauch starb. Der in U-Haft sitzende Mann muss sich dafür ab heute vor dem Landgericht Mannheim verantworten. Die Anklage legt ihm zur Last, Ende September 2018 alkoholisiert einen Streit wegen angeblicher Affären mit seiner Lebensgefährtin angefangen und diese geschlagen, getreten und schließlich vergewaltigt zu haben. Der 1982 geborene Mann verhinderte der Anklage zufolge, dass die Frau zunächst ärztlich versorgt wurde. Das ungeborene Kind soll in der 26. Woche im Mutterleib gestorben sein. Der Angeklagte war laut Staatsanwaltschaft im Baugewerbe als Aushilfe tätig und lebte mit seiner Partnerin in einem Zelt auf einer Grünfläche in Mannheim.

Ein Richter geht in einem Sitzungssaal des Landgerichts an der Richterbank zu seinem Sitzplatz. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Ein Richter geht in einem Sitzungssaal des Landgerichts an der Richterbank zu seinem Sitzplatz. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Angeklagt ist er wegen gefährlicher Körperverletzung und besonders schwerem Schwangerschaftsabbruch sowie Vergewaltigung im besonders schweren Fall. Bei einer entsprechenden Gesamtstrafe läge der Strafrahmen nicht unter zwei Jahren bis maximal 15 Jahre.

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Erstellt:
18. Juni 2019, 01:10 Uhr

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