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Freiburger Stiftung hilft im Namen von ermordeter Studentin

dpa/lsw Freiburg. Die nach dem Mord an einer 19 Jahre alten Medizinstudentin in Freiburg gegründete Maria-Ladenburger-Stiftung will künftig jährlich rund 30 000 Euro Hilfen auszahlen. Unterstützt werden Freiburger Studenten und deren soziale Projekte, sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Michael Lauk, in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur: „In den ersten eineinhalb Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung Fördermittel in Höhe von rund 25 000 Euro ausgezahlt.“ Gefördert worden seien mehr als 20 Studenten und Studentengruppen sowie die Studienstarthilfe des Freiburger Studierendenwerks: „Für eine Stiftung, die erst begonnen hat, sind das sehr gute Zahlen.“

Eine Rose liegt vor einem Gedenkstein, der an die 2016 ermordete Studentin Maria Ladenburger erinnert. Foto: Patrick Seeger/dpa

Eine Rose liegt vor einem Gedenkstein, der an die 2016 ermordete Studentin Maria Ladenburger erinnert. Foto: Patrick Seeger/dpa

Die Stiftung ist nach der Studentin Maria Ladenburger benannt. Diese wurde vor drei Jahren, am 16. Oktober 2016, in Freiburg ermordet. Als der Täter, der Flüchtling Hussein K., im März 2018 vom Landgericht Freiburg zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, verkündeten die Eltern die Gründung der von Ehrenamtlichen getragenen Stiftung.

Gefördert werden den Angaben zufolge unter anderem Biologiestudenten. Sie suchen neue Wirkstoffe zur Lösung der weltweit drohenden Krise wegen Antibiotika resistenter Keime und Bakterien. Auch Hilfsprojekte in Afrika und Asien erhielten Unterstützung sowie Studierende, die sich in Entwicklungsländern für die Sterilisation medizinischer Geräte engagieren. Krankheiten sollen so verhindert werden.

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Erstellt:
13. Oktober 2019, 07:58 Uhr

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