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Gerissene Schafe in Bad Wildbad nicht genug geschützt

dpa/lsw Bad Wildbad. Nach dem jüngsten Schafsriss in der Gemeinde Bad Wildbad (Landkreis Calw) macht das Umweltministerium den Besitzern der Tiere Vorwürfe. Bei dem Angriff sei die Schafherde nicht ausreichend geschützt gewesen, hieß es in einer Mitteilung von Dienstag in Stuttgart. Zu diesem Ergebnis seien die Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg gekommen. „Sollte ein Wolf die am Freitag gefundenen sieben Schafe gerissen haben, erhält der Nutztierhalter somit keine Entschädigung aus dem Ausgleichsfonds Wolf“, erklärte das Ministerium. Es sei aber nach wie vor nicht ausgeschlossen, dass ein Hund verantwortlich sei.

Bad Wildbad liegt dem Ministerium zufolge in der sogenannten Förderkulisse Wolfsprävention. Das heißt, in diesem Gebiet bekommen Nutztierhalter finanzielle Unterstützung vom Land, um ihre Herden vor Wolfsangriffen zu schützen.

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Erstellt:
28. Januar 2020, 17:37 Uhr

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