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Gewerkschaftsbund: Frieden in Corona-Zeit besonders wichtig

dpa/lsw Stuttgart. Angesicht der Corona-Pandemie hat der Deutsche Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg (DGB) seine Forderungen nach Frieden auf der Welt bekräftigt. Die Gefahr sei groß, dass das Virus ärmere und kriegszerstörte Länder noch viel brutaler erfasse als die Industriestaaten, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Traditionell beteiligt sich der DGB an den Ostermärschen der Friedensbewegung. Wegen der Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus finden sie in diesem Jahr nicht statt. Alternativ sollen an Karfreitag Friedenssymbole aus den Fenstern gehängt werden.

Martin Kunzmann, Vorsitzender des DGB Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Martin Kunzmann, Vorsitzender des DGB Baden-Württemberg. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Laut DGB war Deutschland 2019 weiterhin der viertgrößte Rüstungsexporteur weltweit. „Die Menschheit braucht keine Fregatten, sondern Krankenhäuser. Wir brauchen keine Panzer, sondern Beatmungsgeräte“, sagte der DGB-Landesvorsitzende Martin Kunzmann laut der Mitteilung. Statt Gewehren würden mehr Lehrer gebraucht, statt in Rüstung solle mehr Geld in die Zukunft investiert werden.

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Erstellt:
8. April 2020, 13:26 Uhr

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