„Green Bonds“: Baden-Württemberg will Öko-Anleihe auflegen

dpa/lsw Stuttgart. Mit einer Nachhaltigkeits-Anleihe will die Landesregierung ökologische Projekte fördern. Das Finanzministerium plant ab Frühjahr 2021 ein regelmäßiges Emissionsprogramm mit einem jährlichen Volumen von mindestens 300 Millionen Euro aufzubauen. So steht es in einer Kabinettsvorlage, die nächsten Dienstag beschlossen werden soll. Auch der Bund will noch in diesem Jahr Öko-Anleihen herausgeben. „Green Bonds“ sind Anleihen, deren Emissionserlöse zur Refinanzierung in ökologisch nachhaltige Projekte fließen sollen.

Wolfgang Reinhart, Vorsitzender der CDU-Fraktion von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Wolfgang Reinhart, Vorsitzender der CDU-Fraktion von Baden-Württemberg. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Die CDU-Fraktion billigte die Pläne aus dem Finanzministerium am Donnerstag auf ihrer Klausurtagung. „Investitionen in ökologische Projekte sind Investitionen in die Zukunft, da sind wir als CDU-Fraktion stets an führender Stelle mit dabei“ sagte CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart. „Einzig mit dem Begriff „Green Bond“ tun wir uns etwas schwer, weil den draußen kaum einer versteht. Wir würden bevorzugen, wenn man einfach von einer „nachhaltigen Anleihe“ spricht.“

Kurz nach der Sommerpause beraten die Landtagsfraktionen diese Woche getrennt voneinander über ihre Strategien für die kommenden Monate. Heute stellen die Regierungsparteien Grüne (10.00 Uhr) und CDU (10.45 Uhr) die Ergebnisse ihrer Klausurtagungen vor.

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Erstellt:
18. September 2020, 01:44 Uhr

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