Grenke gibt nach Vorwürfen Sonderprüfung in Auftrag

dpa Baden-Baden. Der Leasingkonzern Grenke will die gegen ihn erhobenen Vorwürfe mit einem Sondergutachten der Wirtschaftsprüfer von KPMG entkräften lassen. Das habe der Aufsichtsrat beschlossen, teilte Grenke am Freitag mit. „Nach einhelliger Auffassung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind sämtliche Anschuldigungen in allen Themenbereichen unbegründet“, hieß es in einer umfangreichen schriftlichen Stellungnahme. Die Behauptungen der Investorengruppe Viceroy entbehrten jeder Grundlage, und man verwahre sich gegen jeglichen Vergleich mit Wirecard.

Flaggen mit dem Schriftzug des Finanzdienstleisters Grenke AG wehen an der Firmenzentrale. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Flaggen mit dem Schriftzug des Finanzdienstleisters Grenke AG wehen an der Firmenzentrale. Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Viceroy Research hatte unter anderem das Franchising-System von Grenke als Betrugskonstrukt im großen Stil kritisiert und behauptet, ein großer Teil der im Geschäftsbericht aufgeführten finanziellen Mittel existiere nicht. Grenke wies das am Freitag erneut als falsch, haltlos und frei erfunden zurück.

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18. September 2020, 15:23 Uhr

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