Handel warnt vor Belastungen durch neue Coronaverordnung

dpa/lsw Stuttgart. Der Handelsverband hat die grün-schwarze Landesregierung vor möglichen neuen Auflagen im Zuge der geplanten Coronaverordnung gewarnt. Die wirtschaftliche Lage sei nach wie vor düster, die Umsätze im Einzelhandel seien rückläufig, sagte Sabine Hagmann, Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW), am Mittwoch in Stuttgart. „In dieser Situation hätten neuerliche Auflagen für den Handel fatale Konsequenzen bis hin zum finanziellen Kollaps zahlreicher Geschäfte.“

Fußgänger gehen durch die Stadt an geöffneten Läden vorbei. Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild

Fußgänger gehen durch die Stadt an geöffneten Läden vorbei. Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild

Besonders die Sorge vor Einlass- und Nachweiskontrollen treiben laut Hagmann den Handel um. Auf der einen Seite seien solche Kontrollen mit einem hohen Personal- und dadurch auch mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Auf der anderen Seite würden sich vor den Geschäften Schlangen bilden, die Kundinnen und Kunden von einem Besuch im stationären Einzelhandel abschreckten und in die Arme der Onlinehändler trieben, warnte der Verband.

© dpa-infocom, dpa:210908-99-137613/3

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Erstellt:
8. September 2021, 12:01 Uhr

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