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Handelsverband: Hätten uns einheitliche Vorgaben gewünscht

dpa/lsw Stuttgart. Der Handelsverband ist mit den Regeln für die Wiedereröffnung von Geschäften nach dem Corona-Lockdown nicht sonderlich glücklich. „Es ist zwar grundsätzlich schön, dass es wenigstens schrittweise zurück zur Normalität geht“, sagte Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann am Donnerstag. Man hätte sich aber gewünscht, dass die Einhaltung von bundesweit einheitlichen Hygienevorgaben die wesentliche Bedingung gewesen wäre - und nicht, wie jetzt, die Größe des Ladens oder die Branche.

Sabine Hagmann, Geschäftsführerin des Handesverbandes Baden-Württemberg. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Sabine Hagmann, Geschäftsführerin des Handesverbandes Baden-Württemberg. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Von Montag an sollen kleine und mittlere Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen - unter strengen Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Kfz-, Fahrrad- und Buchhandel dürfen unabhängig von der Größe wieder öffnen. Im Südwesten sind das insgesamt laut Verband grob geschätzt knappe zwei Drittel des Handels.

Ob der Laden größer oder kleiner als 800 Quadratmeter sei, habe nichts damit zu tun, ob er die Hygienevorgaben einhalten könne oder nicht, kritisierte Hagmann. „Das muss eigentlich der Maßstab sein“, sagte sie.

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Erstellt:
16. April 2020, 15:12 Uhr

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