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Hochsprung-Ass Lasitskene fehlt Starterlaubnis für Meetings

dpa Karlsruhe. Der Start der dreimaligen russischen Hochsprung-Weltmeisterin Maria Lasitskene bei den Hallen-Leichtathletik-Meetings in Cottbus und Karlsruhe ist gefährdet. Die 27-Jährige hat bislang ihre jährlich zu beantragende Starterlaubnis als neutrale Athletin nicht erhalten.

Maria Lasitskene vom neutralen Team der russischen Sportler in Aktion. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Maria Lasitskene vom neutralen Team der russischen Sportler in Aktion. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Die beiden Meeting-Direktoren Uli Hobeck (Cottbus/29. Januar) und Alain Blondel (Karlsruhe/31. Januar) haben sich deshalb mit einem Schreiben an den internationalen Verband World Athletics und dessen Präsidenten Sebastian Coe gewandt, um Lasitskenes Antrag auf den so genannten ANA-Status zu unterstützen.

„Wir haben bislang keine Rückmeldung, ob Maria in der Hallensaison starten darf“, sagte Lasitskenes Managerin Olga Nazarova der Deutschen Presse-Agentur. Die Europameisterin hatte im Vorjahr durch ihre kritischen Äußerungen im russischen Dopingskandal zum Rücktritt der beiden Verbands-Präsidenten Dimitrij Schljachtin und Andrej Silnow mitbeigetragen.

Lasitskene strebt trotz der Sanktionen gegen ihr Land ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen im Sommer in Tokio an. „Ich habe den Geschichten nicht geglaubt, dass alles gut wird. Was heute passiert ist, ist eine Schande“, schrieb die überragende Hochspringerin der vergangenen Jahre im Dezember in einem offenen Brief auf Instagram an die Verantwortlichen des Sportministeriums und des russischen NOK und fragte sie: „Warum habt ihr uns nicht beschützt?“

Das Exekutivkomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur hat die russische Anti-Doping-Agentur Rusada bis 2023 suspendiert. Athleten des Landes dürfen in diesem Zeitraum nicht unter der russischen Fahne, sondern nur als neutrale Sportler starten, wenn sie nicht in den Staatsdoping-Skandal verwickelt gewesen sind. Russland legte gegen die Wada-Sanktionen Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof Cas ein.

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Erstellt:
19. Januar 2020, 14:20 Uhr

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