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Hoffenheims Rosen übt Kritik: „Es wird zu viel diskutiert“

dpa Sinsheim. Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen sieht im Verhalten von Profis und sportlichen Leitern während der Partien in der Fußball-Bundesliga eine bedenkliche Entwicklung. „Es wird mir zu viel diskutiert, gemeckert und gestikuliert“, sagte Rosen der „Heilbronner Stimme“ (Mittwoch). Die Spieler von 1899 Hoffenheim schloss er dabei nicht aus. „Wenn ich dann noch sehe, wie meine Berufskollegen auf den Ersatzbänken teilweise auf den vierten Offiziellen zustürmen, dann finde ich das bedenklich.“

Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen lächelt. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen lächelt. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Das sei der Versuch, „den vierten Offiziellen unter Druck zu setzen und damit zu manipulieren“, sagte der 40-Jährige. „Eine Unart, die dringend unterbunden werden sollte“. Rosen plädierte für mehr Respekt im Umgang miteinander. Der Fußball soll sich seiner Meinung nach ein Beispiel an Sportarten wie Rugby oder Eishockey nehmen.

Auch zum Fall des früheren Hoffenheimers David Abraham äußerte Rosen seine Meinung. Der Kapitän von Eintracht Frankfurt hatte in der Partie beim SC Freiburg am 10. November den gegnerischen Trainer Christian Streich umgestoßen. „Es war ein kurzfristiger Kontrollverlust bei David Abraham, der ihm so niemals passieren darf“, sagte Rosen.

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Erstellt:
19. November 2019, 15:05 Uhr

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