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Junge nach Spiel mit Schussfalle für Wühlmäuse operiert

dpa/lsw Straßberg. Der Junge, der beim Spielen in Straßberg (Zollernalbkreis) durch eine Schussfalle für Wühlmäuse verletzt wurde, ist an der Hand operiert worden. Der Siebenjährige werde aber keine bleibenden Schäden davontragen, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Bub hatte am Mittwoch beim Spielen mit einem Freund auf einer Gemeindewiese die Schussfalle entdeckt und aus dem Boden gezogen. „Das war kindliche Neugier, völlig normal“, sagte Polizeisprecher Thomas Kalmbach. Beim Hantieren mit dem Gerät löste der Junge den Schussapparat aus und wurde bei der Explosion schwer an einer Hand verletzt. „Das ist blöd gelaufen“, sagte Kalmbach. Das sei der erste Fall dieser Art in seiner Laufbahn.

Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht über eine Sraße. Foto: Hendrik Schmidt/Archivbild

Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht über eine Sraße. Foto: Hendrik Schmidt/Archivbild

Schussfallen funktionieren auf Basis von Gaspatronen, werden in den Boden eingegraben und schauen ein Stück heraus, damit sie wiedergefunden werden können. Eine Wühlmaus-Schussfalle wird in den Gängen der Tiere platziert und tötet diese bei Berührung durch eine starke Druckwelle. Die Fallen sind frei käuflich für Menschen ab 18 Jahren.

Nach Angaben der Landestierschutzbeauftragten Julia Stubenbord sind diese Fallen - anders als Klebefallen für Säugetiere und Vögel - nicht verboten. Für Schädlingsbekämpfung seien Lebend-, Totschlagfallen und Gift erlaubt. Es müsse jedoch sichergestellt werden, dass durch so eine Schussfalle nicht der ähnlich große, aber geschützte Maulwurf erwischt werde.

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Erstellt:
6. September 2019, 17:13 Uhr

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