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Kientz: Besser Verlegung als Geisterspiele

dpa/lsw Mannheim. Der SV Waldhof Mannheim bedauert die Verlegung der Spieltage 28 und 29 in der 3. Liga, kann die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) jedoch verstehen. „Für uns persönlich wäre es super gewesen, wenn alles normal gelaufen wäre“, sagte der Sportliche Leiter Jochen Kientz am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Aufgrund der Gefahren als Folge des neuartigen Coronavirus hatte der DFB entschieden, in der 3. Liga zunächst nicht spielen zu lassen.

Nach Auffassung von Kientz wäre ein Geisterspieltag wie in der Bundesliga am kommenden Wochenende wegen der möglichen finanziellen Auswirkungen noch deutlich problematischer als die Verlegung gewesen. „In der 3. Liga ist es eh schon unheimlich schwer“, sagte Kientz.

Der Neuling, der als Tabellenzweiter um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpft, hätte am Freitagabend den KFC Uerdingen empfangen. Am kommenden Mittwoch hätte die Partie bei Hansa Rostock angestanden. In Baden-Württemberg ist auch die abstiegsbedrohte SG Sonnenhof Großaspach von der Verlegung der Spieltage betroffen.

Laut DFB werden sie frühestens Anfang Mai nachgeholt. Daher befürchtet Kientz auch eine gewisse Wettbewerbsverzerrung, denn Waldhof könnten bei dann wahrscheinlichen Englischen Wochen zwei lange Auswärtsreisen nach Rostock und Braunschweig innerhalb weniger Tage drohen. „Das ist dann nicht für alle gleich“, sagte er. Trainer Bernhard Trares hatte seine Mannschaft zuvor schon auf ein mögliches Geisterspiel eingestellt. Das wird es nun vorerst nicht geben.

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Erstellt:
11. März 2020, 17:23 Uhr

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