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Kinderpornografie-Ermittlungen: Datenträger werden geprüft

dpa/lhe Frankfurt/Main. Nach der Razzia gegen Betreiber und Nutzer einer kinderpornografischen Internetplattform werten die Ermittler zahlreiche Datenträger aus, um Beweise zu finden. Bei den Verdächtigen seien umfangreiche Schriften und Spuren gesichert worden, sagte eine Sprecherin der federführenden Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Dienstag. Ermittelt wird gegen neun Verdächtige. Sie stammen aus Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Hamburg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Zwei der Verdächtigen kommen aus dem Landkreis Offenbach und dem Landkreis Groß-Gerau. Ihre Verfahren betreue die hessische Generalstaatsanwaltschaft. Die übrigen Verfahren würden an die Staatsanwaltschaften in den anderen Bundesländern abgegeben.

Eine Handpuppe sitzt auf einer Liege in einem Untersuchungsraum in der Kinderschutzambulanz. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Eine Handpuppe sitzt auf einer Liege in einem Untersuchungsraum in der Kinderschutzambulanz. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Die Durchsuchungsaktion vorige Woche erstreckte sich auch auf die Schweiz. Dort hätten drei Verdächtige identifiziert werden können. Festnahmen gab es nicht. Als Drahtzieher der im Darknet betriebenen Plattform „Tor Chat Directory“ gilt ein Mann aus dem Landkreis Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg). Den in Frankfurt stehenden Server schalteten die Ermittler ab.

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Erstellt:
19. November 2019, 15:16 Uhr

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