Kinderpornografie-Verdacht: Dutzende Ermittlungsverfahren

dpa/lsw Freiburg. Nach Dutzenden Durchsuchungen ermittelt die Freiburger Polizei gegen 53 Personen wegen des Verdachts auf Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie. Die Verdächtigen seien zwischen 14 und 84 Jahre alt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ein konkreter Zusammenhang zwischen ihnen bestehe nach ersten Erkenntnissen nicht. Die Ermittlungsverfahren seien nach Hinweisen US-amerikanischer Sicherheitsbehörden ins Rollen gekommen.

Auf einem Streifenwagen leuchtet das Blaulicht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild/Archiv

Auf einem Streifenwagen leuchtet das Blaulicht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild/Archiv

Bei den Durchsuchungen von 48 Objekten in Freiburg und den Landkreisen Lörrach, Emmendingen, Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald seien am Dienstag mehr als 250 Beweismittel sichergestellt worden, darunter Smartphones, Tablets und Computer, hieß es. Die Datenträger würden von Spezialisten der Kriminalpolizei bewertet. „Wir werden auch in den kommenden Tagen und Monaten den Ermittlungsdruck aufrechterhalten“, erklärte Arno Englen, Leiter der Kriminalpolizei Freiburg. „Jeder, der solches Material besitzt oder verbreitet, muss damit rechnen, entdeckt zu werden.“

© dpa-infocom, dpa:210518-99-648288/2

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Erstellt:
18. Mai 2021, 16:44 Uhr

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