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Kirchberger Rinder ziehen auf neue Weide um

Landwirt nutzt nun ein Gelände auf einem Hügel oberhalb des Orts

Foto: J. Fiedler

© Jörg Fiedler

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KIRCHBERG AN DER MURR (ik). Der Landwirt Martin Seufer ist erleichtert: Seine Rinder waten nach anhaltenden Regenfällen jetzt nicht mehr auf einer Weide an der Murr in Kirchberg zum Teil im Matsch, sondern haben eine neue Heimat bekommen – auf einem Hügel oberhalb des Dorfes. In der Vergangenheit hatten sich Spaziergänger öfter darüber echauffiert, dass die Tiere auf schlammigem Gelände standen, was den Rindern aber wenig ausmachte. Sie haben in doppeltem Sinne ein dickes Fell und sind gut genährt. Ihnen fehlte es an fast nichts – nur ein dauerhaft trockener, windstiller Liegeplatz war nicht immer vorhanden. Und damit sich auf der neuen Weide keine matschigen Stellen mehr bilden, karrte Seufer eigenhändig 35 Kubikmeter Holzhackschnitzel mit dem Schubkarren heran und verteilte diese auf dem Areal. Die 23 Limousin-Rinder, die ab sofort dort anzutreffen sind, dürften auf diese Weise sehr gute Lebensbedingungen haben. Die zwölf Altkühe und die elf Jungrinder bekommen nun noch einen zirka 150 Quadratmeter großen Unterstand. Daran arbeitet Martin Seufer momentan. Neun Jungbullen, die noch auf der Weide an der Murr untergebracht waren, hat er mittlerweile an einen Kollegen verkauft. Wie die Geschichte weitergeht? Nachwuchs ist zu erwarten. Die zwölf Altkühe sind allesamt trächtig.

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Erstellt:
25. März 2020, 06:00 Uhr

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