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Kretschmann bittet Bürger bei Coronavirus um Geduld

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württemberg ist nach den Worten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei der Bekämpfung des Coronavirus auf dem richtigen Weg, aber noch nicht über den Berg. Das Virus verbreite sich zwar deutlich langsamer als noch vor drei Wochen. „Aber wir haben noch eine lange Strecke vor uns“, sagte er in einer vorab übermittelten Rede, die am Freitagabend im SWR Fernsehen gesendet werden sollte. Auch zu Ostern gelte: Jeder Kontakt, der vermieden werde, helfe bei der Eindämmung der Epidemie.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht. Foto: Marijan Murat/dpa

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht. Foto: Marijan Murat/dpa

„Mir ist völlig bewusst, dass Sie sich nach einer Rückkehr in Ihr normales Leben sehnen“, erklärte Kretschmann. „Doch zum jetzigen Zeitpunkt kann ich Ihnen noch keinen seriösen Vorschlag für Lockerungen machen, auch wenn wir selbstverständlich intensiv an Lösungen arbeiten.“ Der Rückgang der Neuinfektionen sei noch nicht stabil genug. Und man benötige größere Kapazitäten, um Menschen auf das Virus zu testen, sowie ausreichend Schutzausrüstung.

„Zum anderen brauchen wir mit Bund, Ländern und Wissenschaft abgestimmte Zeitpläne, bis wann die Voraussetzungen für Lockerungen geschaffen werden können“, erklärte Kretschmann. Am kommenden Mittwoch wollten sich die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen beraten. Sicher sei aber schon jetzt: „Die Lockerungen können nur schrittweise erfolgen.“

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Erstellt:
9. April 2020, 17:20 Uhr

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