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Kretschmann zeigt sich offen für mehr Bundeswehr-Gelöbnisse

dpa/lsw Stuttgart. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat nichts gegen mehr öffentliche Gelöbnissen der Bundeswehr. „Ich bin für den Vorschlag der Bundesverteidigungsministerin grundsätzlich offen“, sagte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Stuttgart. Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte sich in ihrer Regierungserklärung zu ihrem Amtsantritt für mehr öffentliche Gelöbnisse zum Geburtstag der Bundeswehr am 12. November ausgesprochen. „Das wäre ein starkes Signal und ein starkes Zeichen der Anerkennung für unsere Soldatinnen und Soldaten“, sagte Kramp-Karrenbauer.

Winfried Kretschmann. Foto: Marijan Murat

Winfried Kretschmann. Foto: Marijan Murat

Kretschmann sagte, das Gelöbnis müsse ein sichtbares öffentliches Bekenntnis zu den gemeinsamen Werten und ein starkes Symbol für die Verbundenheit der Soldaten mit der Verfassungsordnung, mit den Grund- und Menschenrechten und dem Auftrag des Grundgesetzes, dem Frieden der Welt zu dienen, sein. „Es muss verdeutlicht werden: Unsere Soldatinnen und Soldaten sind ein wichtiger Teil des Staates und gehören in die Mitte unserer Gesellschaft: als Staatsbürger in Uniform.“ Die Gelöbnisse sollten entsprechend ausgestaltet werden.

Gelöbnisse in der Öffentlichkeit haben in der Vergangenheit immer wieder Proteste hervorgerufen. Kritiker stießen sich vor allem daran, dass damit Militarismus öffentlich zur Schau gestellt werde.

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Erstellt:
25. Juli 2019, 18:08 Uhr

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