Kritik am Referee: Hoffenheims Baumann muss 8000 Euro zahlen

dpa Frankfurt/Main. Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann muss für seine Schiedsrichterschelte nach der Niederlage in Leverkusen eine Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro bezahlen. Dies urteilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag in Frankfurt/Main. Das Gremium wertete es als unsportliches Verhalten, dass Baumann die Unparteilichkeit von Referee Martin Petersen (Stuttgart) in Abrede gestellt habe.

Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann. Foto: Uwe Anspach/dpa

Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann. Foto: Uwe Anspach/dpa

Der 30-Jährige hatte am Sonntag nach dem 1:4 im Bundesliga-Spiel der TSG 1899 Hoffenheim bei Bayer Leverkusen am Sky-Mikrofon gesagt: „Es ist sehr bitter, gegen Zwölf gespielt zu haben.“ Die Kraichgauer hatten sich von dem Unparteiischen benachteiligt gefühlt. Baumann hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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Erstellt:
17. Dezember 2020, 17:17 Uhr

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