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KSC-Präsident will Rücktrittsforderung nicht nachkommen

dpa/lsw Karlsruhe. Ingo Wellenreuther will auf die Bedingung einer möglichen Investorengruppe nicht mit seinem Rücktritt vom Präsidentenamt des Karlsruher SC reagieren. „Es entspricht nicht meinem Amtsverständnis, einer mit kürzester Fristsetzung durch einen anonymen Personenkreis erhobenen Forderung nachzukommen“, teilte Wellenreuther am Freitagabend mit. „Dies gilt auch dann, wenn im Gegenzug für die verlangte Amtsniederlegung die Aussicht einer finanziellen Unterstützung des KSC durch einen Kreis anonymer Anteilserwerber in den Raum gestellt wird.“

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Foto: Hasan Bratic/dpa/Archivbild

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Foto: Hasan Bratic/dpa/Archivbild

Die Gruppierung unter dem Namen „Bündnis KSC“ hatte das Angebot, Aktien im Wert von sechs Millionen Euro der ausgegliederten Fußballabteilung zu kaufen, zuvor an den Rücktritt von Wellenreuther noch vor der geplanten Mitgliederversammlung am 15. Mai geknüpft. Grundsätzlich sei er aber bereit, sein Amt als Präsident niederzulegen, sagte Wellenreuther. „Einen solchen Schritt behalte ich mir zum Wohle des KSC ausdrücklich vor.“

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Erstellt:
8. Mai 2020, 19:44 Uhr

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