Kultusministerin für früheren Start in die Weihnachtsferien

dpa/lsw Ulm. In Baden-Württemberg könnten die Schüler wegen der Corona-Pandemie früher in die Weihnachtsferien starten als geplant. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) rief die Schulen im Land auf, die Weihnachtsferien dieses Jahr durch bewegliche Ferientage um zwei Tage nach vorne zu verlängern. „Das ist sicher ein kluges Vorgehen, für das vieles spricht“, sagte Eisenmann der „Südwest Presse“ (Donnerstag). Die Entscheidung müssten aber die Schulen vor Ort treffen, das Vorgehen müsse örtlich einheitlich geregelt werden. Schüler würden dann in der Praxis nicht erst am 22. Dezember (Dienstag) in die Weihnachtsferien entlassen, sondern schon am 18. Dezember (Freitag).

Susanne Eisenmann (CDU) spricht während eines Interviews. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Susanne Eisenmann (CDU) spricht während eines Interviews. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Eisenmann riet Familien davon ab, die gewonnene Zeit bis zum 9. Januar für einen Urlaub zu nutzen. „Ich bitte dringend darum, an Weihnachten nicht zu verreisen, sondern zu Hause zu bleiben“, sagte die Spitzenkandidatin der CDU für die Landtagswahl 2021.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte am Dienstag einen früheren Beginn der Winterschulferien in NRW um zwei Tage ins Spiel gebracht.

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Erstellt:
11. November 2020, 19:04 Uhr

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