Land gibt Geld für Kontrolle von 3G in Bussen und Bahnen

dpa/lsw Stuttgart. Das Land bezuschusst die Verkehrsunternehmen in Baden-Württemberg mit bis zu sechs Millionen Euro, um externes Personal zur Kontrolle der 3G-Regel einzusetzen. Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sagte am Dienstag in Stuttgart, der Einsatz von externem Sicherheitspersonal entlaste das Fahr- und Kontrollpersonal und leiste einen wichtigen Beitrag zu einer effektiven Umsetzung der Vorgaben in öffentlichen Verkehrsmitteln. Seit Ende November 2021 dürfen Fahrgäste Bus und Bahn nur noch mit einem Impf-, Genesenen- oder Testnachweis benutzen. Eine Ausnahme gilt für Schülerinnen und Schüler außerhalb der Ferien.

Hinweisschilder für die Maskenpflicht und die 3G-Regeln hängen am Fenster einer U-Bahn. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Hinweisschilder für die Maskenpflicht und die 3G-Regeln hängen am Fenster einer U-Bahn. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild

Die Verkehrsunternehmen sind verpflichtet, dies stichprobenhaft zu kontrollieren. Die Kosten für die Sicherheitskräfte sind im regulären Budget der Verkehrsunternehmen nicht enthalten. Der Geschäftsführer des Verbands Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer, Witgar Weber, sagte: „Für das Fahrpersonal bedeuten externe Prüfer eine erhebliche Entlastung.“ Ulrich Weber, Geschäftsführer des Landesverbands der Verkehrsunternehmen, erklärte, man hoffe, dass die 3G-Regelung nur von kurzer Dauer sein werde und man im kommenden Jahr mit einer Entspannung der Lage wieder mehr Fahrgäste in den Nahverkehr bekommen könne.

© dpa-infocom, dpa:211228-99-524384/2

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Erstellt:
28. Dezember 2021, 13:20 Uhr

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