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Land will Flüchtlinge auf Coronavirus testen

dpa/lsw Stuttgart. In Baden-Württemberg ankommende Flüchtlinge sollen auf das neuartige Coronavirus getestet werden. Darauf haben sich das Innen- und das Gesundheitsministerium am Freitag in Stuttgart verständigt. Beide Ministerien bestätigten die Pläne auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“. Das vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Thomas Strobl (CDU) geführte Innenministerium wolle zudem erreichen, dass die Virustests für Flüchtlinge verbindlich werden, sagte ein Ministeriumssprecher der dpa.

Medizinischer Mundschutz in einer Apotheke. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Medizinischer Mundschutz in einer Apotheke. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Nach Angaben der Zeitung sollen Ärzte aus dem Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe bei Flüchtlingen im Ankunftszentrum in Heidelberg Abstriche vornehmen. Direkt vor Ort sollen sie demnach in einem eigens einzurichtenden Labor ausgewertet werden. Am Donnerstag hatte Strobl seinen Kabinettskollegen Manfred Lucha (Grüne) in einem Brief um die Corona-Tests gebeten.

In einer Massenunterkunft mit Mehrbettzimmer sei ein Ausbruch kaum beherrschbar, heißt es in dem Dokument, das der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt. Viele Menschen kämen über Norditalien und Südtirol nach Deutschland. Am Freitag hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auch Südtirol zum Corona-Risikogebiet erklärt.

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Erstellt:
6. März 2020, 19:04 Uhr

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