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Landesbank sieht keinen Anlass für Strategieschwenk

dpa/lsw Stuttgart. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sieht trotz des rasanten Wandels in der Wirtschaft keinen Grund für Kurskorrekturen. „Wir sind nicht zu einem Strategieschwenk genötigt“, sagte Vorstandschef Rainer Neske in Stuttgart mit Blick auf das Jahr 2020. So bleibe auch die Autoindustrie ein großer und wichtiger Teil des Geschäftsmodells.

Rainer Neske, Vorstandsvorsitzender der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), auf einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Rainer Neske, Vorstandsvorsitzender der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), auf einer Pressekonferenz. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Ganz neue Trends seien nicht in Sicht. Klar im Fokus und bei Anlegern hoch im Kurs stehe das Thema Nachhaltigkeit, das die LBBW aber schon vor Jahren zu einem Pfeiler ihrer Strategie erklärt habe und entsprechend vorbereitet sei. Die Wucht, die das Thema 2019 entwickelt habe, habe ihn dennoch überrascht, sagte Neske.

Luft nach oben sieht er bei der Digitalisierung der eigenen Prozesse. „Es ist unzureichend besser geworden“, sagte Neske. Die Eröffnung eines Kontos etwa dauere noch immer zu lange, insgesamt sei noch viel zu viel Papier im Einsatz.

Mit Blick auf die im Südwesten stark vertretene Autobranche sprach Neske von einem „Nervositätspeak“ (dt. Spitze oder Höhepunkt), weil oft der Eindruck entstehe, es gäbe morgen keine Verbrennungsmotoren mehr. Das sei aber nicht so. Man müsse sich dem Thema zügig nähern, aber ohne Panik.

Der Anteil der Autoindustrie am gesamten Kreditvolumen sei zuletzt etwas gesunken. Das liege aber vor allem daran, dass andere Bereiche wie Versorgung und Energie, Pharma und Gesundheit oder auch Telekommunikation überproportional zugelegt hätten. Geschäftszahlen nannte Neske noch nicht. Man sehe aber, dass die LBBW auch 2019 bei den Ergebnissen zugelegt habe, sagte er.

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Erstellt:
28. Januar 2020, 15:00 Uhr

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