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Landesbeamte und Richter können ab Oktober Räder leasen

dpa/lsw Stuttgart. Landesbeamte und Richter können von Oktober an in Baden-Württemberg Dienstfahrräder und Pedelecs leasen. Der Südwesten sei das erste Bundesland mit solch einem Angebot, sagte der Fraktionschef der Grünen, Andreas Schwarz, in Stuttgart. Die Einführung des landesweiten Programms war europaweit ausgeschrieben worden - den Zuschlag erhielt die Firma JobRad aus Freiburg. Zuvor hatte der Landtag im Sommer 2017 den Weg dafür frei gemacht.

Die monatliche Leasingrate wird den Beschäftigten vom Gehalt abgezogen. Sie profitieren dabei von einer steuerlichen Förderung. Die Laufzeit beträgt 36 Monate, danach kann ein neues Rad geleast werden. In der Wirtschaft sind solche Angebote an der Tagesordnung. In Baden-Württemberg gelten sie ab dem 20. Oktober für rund 170 000 Beamtinnen und Beamten. „Damit wollen wir das Fahrradfahren auf dem Weg vom Wohnort zur Dienststelle attraktiver machen“, sagte Schwarz.

Angestellte des Landes schauen allerdings in die Röhre. Grund dafür sind Tarifverträge, die keine sogenannte Entgeltumwandlung für das Leasing erlauben - dazu zählt zum Beispiel der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer. Auch viele Angestellte in Städten und Kommunen betrifft das.

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Erstellt:
25. Juli 2020, 09:56 Uhr

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