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Landeselternbeirat kritisiert Konzept zum Schulstart

dpa/lsw Ulm. Mitte September geht die Schule in Baden-Württemberg wieder los - aber das Konzept für den Start nach den Sommerferien lässt beim Landeselternbeirat (LEB) Fragen offen. „Vieles hört sich vielleicht super an, aber uns ist das viel zu allgemein“, sagte der LEB-Vorsitzende Michael Mittelstaedt der „Südwest Presse“. „Im Prinzip steht da gar nichts Belastbares. Am Ende entscheidet jede einzelne Schule.“ Es sei ihm ein Rätsel, wie auf diese Weise flächendeckend der versäumte Stoff aufgeholt werden solle. „Dazu müssten die Kinder eigentlich das ganze Schuljahr jeden Samstag vier Stunden bekommen. Aber dafür fehlt das Personal.“

Schülerinnen und Schüler sitzen in ihrem Klassenraum. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

Schülerinnen und Schüler sitzen in ihrem Klassenraum. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

Außerdem würden Abstandsgebote fehlen und es werde wieder in vollen Klassenstärken unterrichtet, kritisierte der Ende Juni zum Vorsitzenden gewählte Mittelstaedt mit Blick auf das Risiko von Infektionen mit dem Coronavirus. Er sprach sich erneut für kleinere Klassen aus. Das lasse sich aber nur realisieren, indem man Klassen halbiere und abwechselnd unterrichte.

Nach den Sommerferien sollen die Schulen in Baden-Württemberg wieder voll öffnen. „Die Regelform für den Unterricht im neuen Schuljahr wird der Präsenzunterricht in der Schule sein“, hatte das Kultusministerium im Juli angekündigt. Es müsse aber weiterhin mit Fernunterricht gerechnet und entsprechend geplant werden. Das Abstandsgebot zu den und zwischen den Schülern soll aufgehoben und durch Gruppen in fester Zusammensetzung ersetzt werden.

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Erstellt:
20. August 2020, 15:52 Uhr

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