Leichtes Erdbeben erschüttert Teile der Schwäbischen Alb

dpa Burladingen. Geoforscher wissen: Die Schwäbische Alb hat auch Potenzial für Beben, die Schäden verursachen. Erdbeben gibt es in der Region immer wieder. Das bislang heftigste liegt schon mehr als 100 Jahre zurück.

Auf der Schwäbischen Alb hat am frühen Dienstagmorgen die Erde gebebt. Das Zentrum des leichten, aber spürbaren Erdbebens mit einer Stärke von 3,7 lag westlich von Burladingen (Zollernalbkreis), wie der Erdbebendienst Südwest mitteilte. Die Herdtiefe lag demnach rund sieben Kilometer unter der Erdoberfläche.

Die Erdstöße um 0.25 Uhr waren vermutlich in einem Umkreis von 30 Kilometern zu spüren. Der Schweizerische Erdbebendienst meldete eine Stärke von 4,1 auf der Richterskala mit einem Epizentrum nördlich von Albstadt.

Das Lagezentrum des Innenministeriums in Baden-Württemberg berichtete von mehreren besorgten Anrufen aus der Region. Größere Schäden oder Verletzte habe es nicht gegeben, sagte ein Sprecher am Nachmittag.

Laut Polizei in Reutlingen wurde ein kleinerer Fahrbahnriss in einer Straße gemeldet. Es sei aber unklar, ob dieser durch das Erdbeben entstanden sei. In der Gegend kommt es immer wieder zu leichteren Erdstößen. Das bislang heftigste gab es mit einer Stärke von 5,7 im Jahr 1911.

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Erstellt:
1. Dezember 2020, 05:03 Uhr

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