Lösungsmittel-Vorfall: Rentschler-Mitarbeiter außer Gefahr

dpa/lsw Laupheim. Der Austritt von flüssigem Lösungsmittel beim Pharma-Unternehmen Rentschler in Laupheim (Kreis Biberach) ist offenbar glimpflich ausgegangen. Wie eine Sprecherin am Donnerstag sagte, stehen die bei dem Vorfall anwesenden Mitarbeiter nicht mehr unter ärztlicher Beobachtung. Man gehe nicht von gesundheitlichen Folgen für die Menschen aus.

Ein Rettungswagen fährt über die Straße. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Ein Rettungswagen fährt über die Straße. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Wohl aufgrund eines technischen Defekts war am Vortag Lösungsmittel in einem Gebäude ausgetreten. Dabei war zu befürchten, dass 13 Menschen mehr oder weniger stark verletzt sein könnten, wie die Polizei mitteilte. So war zunächst mit möglichen Nachwirkungen zu rechnen, wie es am Mittwoch hieß.

Nachdem es am Donnerstag Entwarnung gab, blieb zunächst noch die genaue Ursache für den Austritt des Lösungsmittels offen. Mit Vertretern der Behörden stehe das Unternehmen in Kontakt, um den Vorfall zu untersuchen.

Rentschler ist an der Produktion des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer beteiligt. Dem Unternehmen zufolge hatte der Unfall vom Mittwoch keine Auswirkungen auf die Produktion des Covid-19-Mittels.

© dpa-infocom, dpa:210805-99-729430/2

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Erstellt:
5. August 2021, 16:41 Uhr

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