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Mann bei Wohnungsbrand ums Leben gekommen

dpa/lsw Bruchsal. Ein Wohnungsbrand hält die Ermittlungsbehörden in Atem. Gelegt wurde das Feuer in Bruchsal wohl vom Mieter. Der Mann hatte etliche Schusswaffen in seiner Wohnung. Und: Er soll sich selbst getötet haben, sagt die Polizei.

Feuerwehrmänner der Feuerwehr sitzen in ihrem Fahrzeug. Foto: Carsten Rehder/dpa

Feuerwehrmänner der Feuerwehr sitzen in ihrem Fahrzeug. Foto: Carsten Rehder/dpa

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Bruchsal (Kreis Karlsruhe) ist ein Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft spricht einiges dafür, dass es sich womöglich um den 53 Jahre alten Mieter der Wohnung handelt. Die abschließende Identifikation der Leichnams stehe noch aus. Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass der Mann den Brand am Samstagabend vorsätzlich gelegt und sich danach das Leben genommen hat. Wie - das ließ die Polizei noch offen. Die Hintergründe seien noch unklar, sagte ein Polizeisprecher.

Als gesichert gelte, dass auf der Waffenbesitzkarte des Bewohners mehrere Kurz- und Langwaffen eingetragen sind. „Diverse Schusswaffen wie auch Munition wurden in der Wohnung sichergestellt“, teilten die Ermittlungsbehörden mit.

Nachbarn hatten die Einsatzkräfte am späten Samstagabend alarmiert, nachdem sie Rauch im Obergeschoss bemerkt hatten. Zeugen berichteten laut Polizei, dass während der Löscharbeiten eine Fahne der DDR aus einem Fenster der Brandwohnung hing. Am Samstag war auch der 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls. Dennoch ist aus Sicht der Ermittlungsbehörden noch unklar, welches Motiv hinter dem Vorfall stehen könnte. „Die Motivation einer solchen Handlung lässt sich aktuell nicht schlüssig erklären“, hieß es in einer Mitteilung der Behörden vom Montag. Bei der Polizei war der Mann nicht bekannt, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Hinweise auf eine politisch motivierte Gesinnung des 53 Jahre alten Wohnungsinhabers oder auf dessen Mitgliedschaft in einer entsprechenden Gruppierung gebe es bisher nicht. „Ein solcher Hintergrund wird nun untersucht“, sagte der Polizeisprecher weiterhin. Ein mögliches Motiv des Mieters könne aber auch darin zu suchen sein, dass ihm die Wohnung vor geraumer Zeit gekündigt worden sei, hieß es weiterhin.

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Erstellt:
11. November 2019, 16:50 Uhr

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