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Matisse-Ausstellung: Farbspektakel in Mannheimer Kunsthalle

dpa/lsw Mannheim. Von der kleinformatigen Darstellung des kargen Ateliers des jungen Künstlers bis zu überlebensgroßen Rückenakten aus Bronze spannt die Kunsthalle Mannheim den Bogen in ihrer Matisse-Schau. Unter Leitung des neuen Chefs Johan Holten bereitet die Ausstellung „Inspiration Matisse“ einen Augenschmaus mit lichtdurchfluteten mediterranen Landschaften, spannenden Blicken aus Fenstern und prächtig-bunt dekorierten orientalischen Szenen. Neben Gemälden sind Plastiken, Keramiken und Grafiken des französischen Pioniers der Moderne (1869-1954) zu sehen. Die Exponate aus aller Welt zu beschaffen, sei ein Kraftakt und zeige, „was die Kunsthalle als Museumsmaschine kann“, sagte Holten am Mittwoch in Mannheim.

Der Titel weist darauf hin: Matisse hatte großen Einfluss auf die Künstler seiner Generation. Das soll die Schau erlebbar machen. „Der Künstler für Künstler“ inspirierte deutsche Expressionisten, französische Fauvisten und nicht zuletzt die Schüler seiner Académie Matisse. Arbeiten von André Derain, Georges Braque, Ernst Ludwig Kirchner, Alexej von Jawlensky und Max Pechstein zeigen, wie Matisse' Oeuvre sich im Werk anderer niederschlägt.

Viel Raum nehmen nicht nur die vier Rückenakte mit ihrem wachsenden Abstraktionsgrad ein, sondern auch die gemalten Rückenansichten anderer Künstler wie Max Pechstein, August Macke und Georges Braque. Laut Kurator Peter Kropmanns, der mit Holtens Vorgängerin Ulrike Lorenz für die Ausstellung verantwortlich ist, lässt sich in der Zusammenschau die Geistesverwandtschaft dieser Künstler Anfang des 20. Jahrhunderts erspüren.

Die Ausstellung mit mehr als 130 Exponaten startet an diesem Freitag und dauert bis 19. Januar 2020.

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Erstellt:
25. September 2019, 13:51 Uhr

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