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Ministerium fördert Markteintritt in Äthiopien

dpa/lsw Stuttgart. Das lange mit Dürre und Hunger assoziierte Äthiopien hat sich nach Einschätzung von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut zu einem Land mit großen Chancen für ausländische Unternehmen entwickelt. Es gelte heute als „ökonomisches Powerhouse“ Ostafrikas, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Sie hatte kürzlich in Addis Abeba mit einer Delegation von Südwest-Unternehmern das - nach Südafrika - zweite Baden-Württemberg-Büro auf dem Kontinent eröffnet.

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Firmen können sich dort über Möglichkeiten für einen Markteintritt in Äthiopien informieren. Geleitet wird das Büro vom Unternehmensberater Estifanos Samuel. Er kam als Kind nach Deutschland und absolvierte später in Köln ein Wirtschaftsstudium. Der 41-Jährige, der auch für Unternehmen aus Bayern tätig ist, informiert über Exportchancen und vermittelt Kontakte zu äthiopischen Firmen.

Die Regierung unter dem Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed bemüht sich mit wachsendem Erfolg um Investitionen - wobei China mit etlichen Großprojekten weit vorn liegt. Nach Angaben des britischen Beratungsunternehmens Economist Intelligence Unit wurden für das Jahr 2019 Investitionszuwächse in Höhe von 9,3 Prozent erwartet.

Zwar seien erst wenige Südwest-Unternehmen in Äthiopien engagiert, aber das Interesse wachse, sagte Hoffmeister-Kraut. „Die wirtschaftliche Dynamik und Offenheit, insbesondere gegenüber Deutschland, konnten wir während unseres Delegationsbesuches allenthalben spüren.“

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Erstellt:
23. Februar 2020, 08:13 Uhr

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