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Ministerium hält Scheuer-Pläne zu Busspur nicht für sinnvoll

dpa/lsw Stuttgart. Das grün geführte Verkehrsministerium im Südwesten lehnt die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vorgeschlagene Freigabe von Busspuren für Pkw-Fahrgemeinschaften und E-Tretroller ab. „Die Freigabe von Bussonderfahrstreifen für Fahrzeuge mit Mehrfachbesetzung würde der zügigen Abwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in vielen Fällen entgegenstehen und den umwelt- und klimafreundlichen Busverkehr behindern“, teilte ein Sprecher am Freitag mit. „Das gilt noch mehr für E-Tretroller, die ja bauartbedingt auf maximal 20 Kilometer pro Stunde ausgelegt sind. Deshalb ist das kein sinnvoller Vorschlag.“

Scheuer will es Städten ermöglichen, die Busspur auch für E-Tretroller sowie für Pkw zu öffnen, in denen mindestens drei Menschen sitzen. „Wir wollen Fahrgemeinschaften besserstellen - für mehr klimafreundliche Mobilität“, hatte der CSU-Politiker am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Es gelte aber: „Keine Stadt, die nicht will, muss die Busspur für weitere Nutzungen aufmachen.“

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Erstellt:
16. August 2019, 14:09 Uhr

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