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Nach Umsturz im Sudan: Maas trifft neue Führung in Khartum

dpa Berlin. Unter dem Druck monatelanger Massenproteste hat sich im Sudan eine Übergangsregierung gebildet. Außenminister Maas wird diese als erster hochrangiger europäischer Politiker in der Hauptstadt Khartum treffen.

Maas reist zuerst in den Sudan und anschließend in die Demokratische Republik Konko. Foto: Kay Nietfeld

Maas reist zuerst in den Sudan und anschließend in die Demokratische Republik Konko. Foto: Kay Nietfeld

Nach dem Umsturz im Sudan wird Bundesaußenminister Heiko Maas heute als erster hochrangiger europäischer Politiker die neue Übergangsregierung treffen.

Unter anderen wird er in der Hauptstadt Khartum mit Ministerpräsident Abdullah Hamduk zusammenkommen. Maas will ihm die Unterstützung Deutschlands bei der Reform des drittgrößten afrikanischen Landes zusichern.

Unter dem Druck monatelanger Massenproteste hatte das Militär im April den Staatschef Omar al-Baschir abgesetzt, der das konservative islamische Land 30 Jahre mit harter Hand regiert hatte. Vor knapp zwei Wochen wurde eine von Militärrat und Opposition gebildete Regierung vereidigt.

Am Abend reist Maas in den Kongo weiter. Dort will er sich unter anderem ein Bild von der größten UN-Friedensmission Monusco und vom Kampf gegen die Ebola-Seuche machen. Die Epidemie wütet seit rund einem Jahr vor allem in den Provinzen Nord-Kivu - wo Maas Station machen wird - und Ituri im Osten des Landes. Trotz aller Bemühungen zur Eindämmung sind mittlerweile mehr als 3000 Menschen erkrankt.

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Erstellt:
3. September 2019, 06:55 Uhr

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