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NGG fordert strenge Kontrollen bei Öffnung der Gastronomie

dpa/lsw Stuttgart. Die schrittweise Öffnung der Gastronomie muss nach Auffassung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit strengen Kontrollen der Behörden einhergehen. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten und der Schutz der Gäste müsse im Vordergrund stehen, teilte die Arbeitnehmervertretung am Mittwoch in Stuttgart mit.

Leere Tische sind in einer Gaststätte zu sehen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Leere Tische sind in einer Gaststätte zu sehen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der NGG-Landesbezirksvorsitzende Uwe Hildebrandt sagte, schon vor Corona sei die Personaldecke der Gewerbeaufsicht so dünn gewesen, dass nicht alle notwendigen Kontrollen durchgeführt werden konnten. „Mit Corona ist es jetzt unumgänglich, die Personalengpässe endlich auszugleichen. Hier muss die Landesregierung deutlich nachbessern.“ Die Gewerkschaften fordern seit längerer Zeit mehr Personal zur Kontrolle des Arbeitsschutzes.

Die grün-schwarze Landesregierung plant eine Öffnung von Gaststätten noch vor Pfingsten. Das geht aus dem Entwurf eines Stufenplans des Staatsministeriums hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach soll nicht nur die Außengastronomie, sondern auch der Innenbereich von Speisewirtschaften unter strengen Hygienevorgaben und Infektionsschutzmaßnahmen noch im Mai öffnen dürfen. Auch Freiluft-Ausflugsziele mit Einlasskontrolle sowie kontaktarme Freizeitangebote wie Minigolf sollen vor Pfingsten in Baden-Württemberg wieder erlaubt sein.

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Erstellt:
6. Mai 2020, 11:25 Uhr

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